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Am 08. Juli 2019 startete die zweite Woche des Kreiszeltlagers, auf dem Gelände des Jugend-, Schulungs- und Ausbildungszentrums der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neuendorf.

Diese Woche war eine ganz besondere Woche. Es war eine internationale Jugendbegegnung von 80 Kindern und Jugendlichen aus Polen, Rumänien und Deutschland. Sieben erlebnis- und ereignisreiche Tage mit Fahrten, Sport und Spiel standen auf dem Plan. Wer meinen mag, dass es zu Verständigungsproblemen kam, wurde während dieser Woche eines Besseren belehrt.

Die Störtebeckerfestspiele auf der Insel Rügen wurden besucht, bei Lasertac in Neubrandenburg wurden kleine rote Lichtpunkte zum Mittel der Wahl, um sich als Sieger zu fühlen. Ein Besuch des Feuerlöschbootes der Berufsfeuerwehr Rostock war ein Höhepunkt, sowie der Besuch im dortigen Jump House zum Energie ablassen. Eine Nachtwanderung und Eis essen in Wulkenzin standen ebenfalls auf dem Plan.

Anstehende Aufgaben im Zeltlager wurden durch alle gleichermaßen erfüllt, wie zum Beispiel, das Grillen zum offiziellen Abend, welches von den rumänischen Mädchen und Jungen übernommen wurde. An diesem Abend überzeugten sich auch Verantwortliche des Landkreises und des Kreisfeuerwehrverbandes, sowie der Landrat von Bialogard und  Vertreter der polnischen Feuerwehr darüber, wie die Kinder und Jugendlichen sich verständigten und neue Freundschaften knüpften. Der Feuerwehrwille verbindet alle, sich für das Wohl und Erhalt des Lebens einzusetzen, betonten die Verantwortlichen in ihren Grußworten. Die Betreuer*innen riefen mit ihrer „neu gegründeten“ Feuerwehr viel Erstaunen und Belustigung für die Gäste und die Mädchen und Jungen hervor. Sie führten einen Löschangriff der besonderen, aber nicht so ganz ernst zu nehmenden Art vor. In der Ferienwoche wurden viele Freundschaften geschlossen, die dank der modernen Technik auch über viele Hundert Kilometer Bestand haben und gepflegt werden. Die Mädchen und Jungen aus dem rumänischen Partnerlandkreis Bistrita-Nasaud hatten eine weite Strecke zu absolvieren, bis sie wieder in ihrer Heimat waren. Ein Zwischenstopp in der Bundeshauptstadt Berlin zur Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten wurde somit zu einem weiteren Höhepunkt der Gruppe. Wir bedanken uns bei allen Betreuern und Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement, die damit zum Gelingen des gemeinsamen Ferienlagers beigetragen haben, sowie den Unterstützern. Die Jugendbegegnung wurde aus Mitteln der europäischen Union gefördert. Wir werden alles dafür tun, das Ferienlager des Kreisfeuerwehrverbandes viele Jahre weiterzuführen.

 

Birgit Schmidt

Pressewartin KFV MSE

 

 

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