Kreisjugendleitung schult Jugendwarte und Betreuende in der Juleica

Juleica Weiterbildung Jugendwarte, FTZ Neuendorf, 22. Feb. 2025 (1)

Mehr als 30 Jugendfeuerwehrwarte/-innen und Betreuende aus den Jugendfeuerwehren und Kindergruppen in den Feuerwehren nahmen am 22. Februar 2025 im Jugend-, Schulungs- und Ausbildungszentrum FTZ Neuendorf am ersten von zwei Seminaren zur Verlängerung der Jugendleitercard teil.
Auf der Tagesordnung für das mehrstündige Seminar stand, nicht wie sonst gewohnt, ein externer Dozent mit einem Fachthema, sondern war vollgepackt mit zahlreichen Themen aus den Bereichen der Kinder- und Jugendfeuerwehr, aus den verschiedenen Fachbereichen der Kreisjugendfeuerwehr Mecklenburgische Seenplatte.

Nach der Begrüßung durch den Kreisjugendfeuerwehrwart der Seenplatte, Dominik Tramp, fuhr er sogleich mit dem ersten Tagespunkt, „allgemeine Themen der Kinder- und Jugendfeuerwehr“ vor. Neben Einblicke in die Strukturen, den Hierarchien und Meldewegen in den Jugend- und Freiwilligen Feuerwehren, der Kreisjugendleitung und zu Zeltlagerfahrten, gab er ebenso auch wichtige Informationen und Tipps, was bei den Anträgen für Auszeichnungen und Förderungen zu beachten ist. Der sichere Umgang mit dem Verwaltungsprogramm Fox112, sowie nützliche Hinweise zur fehlerfreien Ausfüllung der Jahresberichte, gab es ebenfalls.

Einblicke in die Fachbereiche in der Kreisjugendfeuerwehr
Nach dem ausgiebigen Vortrag des Kreisjugendwartes übernahmen jetzt seine Stellvertreter, Fachbereichsleiter und Vertreter das Zepter und zeigten den Anwesenden einen Einblick in ihre Arbeit.
Welche unterschiedlichen nationale und internationale Wettbewerbe und Leistungsabzeichen es für die Jugendfeuerwehren und den Kindergruppen gibt, was zu beachten ist und welche Voraussetzungen sie erfüllen müssen, übermittelte der Kamerad Steffen Reinhardt kurz und knapp den Teilnehmenden. Er sprang kurzerhand ein, um den Fachbereichsleiter Wettbewerbe, Mirko Borchardt, zu vertreten.
Die Bezeichnungen Minis, Bambinis oder Löschzwerge sind nur wenige Namen, die heutzutage eine Kindergruppe in der Feuerwehr, umgangssprachlich auch Kinderfeuerwehr genannt, betiteln. Worum es sich um eine “Kinderfeuerwehr“ handelt, erläuterte Jennifer Dallmann, die Fachbereichsleiterin „Kindergruppen“. Sie gab nicht nur einiges zu den Grundlagen, den Ausbildungsbereichen und was die Kids alles machen können und bisher erlebt haben preis,
sie gab auch zahlreiche Tipps zu Infos und Materialien.

Die Fragen, wofür es ein Kreisjugendforum gibt, wie es sich zusammensetzt, was die Kids alles machen und noch vieles mehr, beantworteten die Mitglieder des Kreisjugendforum zusammen mit ihrer Fachbereichsleiterin Paula Szabang. In diesem engagieren sich zurzeit aufgeschlossene, wissbegierige Jugendliche mit tollen Ideen und Ehrgeiz um die Rahmenbedingungen in den Kinder- und Jugendfeuerwehren zu verbessern. Weiterhin sind sie das Sprachrohr der Kinder und Jugendlichen. Mit kreativen Ideen zauberten sie bereits Designs und Logos, erstellten Stationen wie z.B. zum „Tag der Kindergruppen“ und dem Kreisausscheid.

Einen kleinen Einblick in den Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, verriet Thomas Junge den anwesenden Kameradinnen und Kameraden. Was passiert eigentlich hinter den Kulissen? Wie entstehen die Beiträge und wo werden diese veröffentlicht? Was ist, gerade auch bei Bildern, zu beachten? Nachdem all diese Fragen beantwortet waren, gab er noch wichtige Hinweise und Ratschläge zur Einhaltung und den Umgang mit der Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO.

Teamwork wird in der Kreisjugendleitung großgeschrieben!
„Kindeswohlgefährdung“, „Juleica“ und „Erste Hilfe am Kind“, Punkte, die sich der stellvertretende Kreisjugendwart, Henning Rilka, ausgesucht und vorbereitet hatte, mussten kurzfristig und aus gesundheitlichen Gründen seinerseits, neu aufgeteilt werden.
Den Beitrag zur „Kindeswohlgefährdung“ übernahm die stellvertretende Kreisjugendwartin Paula Barsikow, die hierzu sogar ihre Mittagspause beim Lehrgang Technische Hilfeleistung unterbrach, um über das wichtige Thema mit den Teilnehmenden zu reden. Gesprochen wurde u.a. über die gesetzlichen Grundlagen, die verschiedensten Arten, das Erkennen, der Umgang, sowie die richtige Hilfe bei einer Kindeswohlgefährdung.
Alle wichtigen Fragen rund um die Jugendleitercard übernahm der Kreisjugendwart Dominik Tramp. Paula Szabang gab mit Rat und Tat wichtiges zum Thema „Erste Hilfe am Kind“ an die Anwesenden weiter.
Am Nachmittag schauten auch der Vorstandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes der Seenplatte und Kreiswehrführer, Stephan Drews und sein Stellvertreter Jörg Schmidkte vorbei.

In der Feedback Runde gab es seitens der Jugendfeuerwehrwarte/-innen und Betreuenden positives zu erfahren. Die persönlichen Feedback Bögen werden im Vorstand der Kreisjugendleitung ausgewertet und für das zweite Seminar, dass am 08. November 2025 stattfindet, mit einbezogen. Alle Teilnehmenden erhielten nicht nur ihre Teilnahmebestätigung, sondern auch die Präsentation mit allen eingebauten, nützlichen Links.

Die Kreisjugendleitung möchte uns bei allen teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden recht herzlich bedanken und wünscht sich, dass die erhaltenen Informationen in den Jugendfeuerwehren und den Kindergruppen in den Feuerwehren richtig eingesetzt werden können. Ein Dank gilt auch an die gesamte Kreisjugendleitung und dem Kreisjugendforum für ihre Vorträge, sowie der Geschäftsstelle des KFV MSE für die Vorbereitungen der Präsentationen.

Thomas Junge
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kreisjugendfeuerwehr Lk MSE

Thomas Junge
Thomas Junge
22. Februar 2025

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